abreissen. aufräumen. aufbauen.
wir leben sie woanders weiter:
im Haag, in der Dämmerung, zwischen uns.
Flüsse, Bäche und Wasserläufe
fließen in unsere Proben ein und zweigen sich ab.
Niemand wird am Ufer zurückgelassen;
wir reißen alles mit.
Wir lieben uns wie die Biber.
Ihr findet unsere Spuren in die Stämme genagt.
wir vertrauen dem fluss,
der sich langsam und schwarz durch unser tal windet.
es gibt keinen grund, ans ufer zu gelangen.
theater relatief dogma
gilgamesch
Da baute Enkidu ihm eine Traumhauch-Hütte.
Er befestigte eine Tür für den Sturmwind in ihrem Eingang.
Er ließ ihn sich betten in einem Kreise, aus Mehl war die Linie,
Er selbst aber, wie ein Fangnetz zu Boden geworfen,
legte sich nieder in ihrem Eingang.
Wir haben Euch eine digitale Traumhauch-Hütte gezimmert:
Sendet uns einen TRAUM und werdet Teil unseres Gilgamesch-Projekts.
>>> hier geht es zum gilgamesch - epos >>>
was fertig ist, wird von uns neu gedacht,
was auch einfacher ginge, machen wir aufwendiger.
theater relatief dogma
es gibt keinen grund, mir das zu glauben,
also tut es trotzdem!
wolfram lotz
hilde brennt
von tobias endres
Das Programm sorgt für eine ausgewogene Stimmung
der Besinnung, Einkehr und Hoffnung
mit Momenten der Schönheit und Erbauung.
(Adventskonzert des ZDF in der Frauenkirche mit der Staatskapelle Dresden)
>>> hier geht es zum hilde brennt - text >>>
die ganze hilde in 5 minuten
andimation
trailer
impressionen
Jagdauftakt am Freitag, 18. Oktober 2019 im Kulturschock
presse
es gibt einen ort! brüder und schwestern, es gibt einen ort!
ihr wisst, dass ich das theater meine.
wolfram lotz
all unsere inszenierungen - photogalerie
wir hören nicht auf die rufe der fatzkes.
wer uns etwas sagen möchte,
muss sich die füße nass machen.
theater relatief dogma
all unsere inszenierungen - aufzeichnungen
>>> hier geht es zur youtube-playlist >>>
hilde brennt 2019
die lächerliche finsternis 2017
einige nachrichten an das all 2015
der sturm 2011
terrorismus 2008
helges leben 2005
ein augenblick vor dem sterben 2001
die schlacht um wien 1999
die besucher 1998
jagdszenen aus niederbayern 1997
unser Theater ist strandgut.
wir unterscheiden nicht
zwischen
unserem theater und unserem leben.
theater relatief dogma
die lächerliche finsternis
die finsternis in 12 minuten
presse
aufzeichnung
brüder und schwestern,
das unmögliche theater ist möglich!
wolfram lotz
einige nachrichten an das all
presse
aufzeichnung
die wirklichkeit ist ein löchriger schuh,
den wir uns so nicht anziehen werden!
theater relatief dogma
noch mehr berichte
+ Der Sturm 2011
+ Probenbericht zum Sturm 2011
+ Terrorismus 2008
+ Helges Leben 2002
+ Ein Augenblick 2001
+ Schlacht um Wien 1999
+ Besucher 1998
+ Jagdszenen 1997
+ Lesung Morgenröte 2004
+ Italienischer Abend 2002
+ Fünf Jahre Theater Relatief 2001
+ Lesung über den Tod 2001
+ Peter Turrini Nachmittag 1999
+ Blick hinter die Kulissen
was also haben wir zu fordern
in unseren theaterstücken:
dass grünes grünes moos auf unseren köpfen wächst
wolfram lotz
theater relatief
Theater Relatief existiert seit Sommer 1996 unter der Leitung und Regie von Tobias
Endres. Wir widmen uns ausschließlich
zeitgenössischen
Autoren und Stücken und suchen dabei nach neuen und
ungewohnten
Ausdrucksformen und Darstellungsmöglichkeiten.
Mit den gesellschaftskritischen Jagdszenen aus Niederbayern von Martin
Sperr feierten wir im Gesellenhaus in Königshofen unsere erste
Premiere.
Es folgten 1998 die Besucher
von Botho Strauß, ein Verwirrspiel um Wirklichkeit, Schein
und
Theater auf der Kulturschockbühne und 1999 Peter Turrinis Die Schlacht um Wien,
das wir in der Aula des MSG Lauda inszenierten.
Ein Augenblick vor dem Sterben
des Katalanen Sergi Belbel brachte uns schließlich wieder
zurück auf die Kulturschockbühne – lebte
doch dieses
Spiel vom Sterben und Nicht-Sterben sowohl von der
südländischen Mischung aus Tragik und Komik, als auch
von der
großen Nähe zum Publikum.
Diese Nähe zum Publikum, die eine intensive und bisweilen
verstörende Intimität herstellt, ist ebenso
charakteristisch
für die Inszenierungen des Theater Relatief wie das Erproben
ungewohnter Darstellungsmöglichkeiten, die sich aus den
begrenzten
Raummöglichkeiten der kleinen Kulturschockbühne
ergeben.
Wenn
Darsteller durch den Zuschauerraum auftreten, aus dem Fenster an der
Bühne springen oder das gesamte Publikum während
einer
Aufführung in den Schankraum umzieht, weitet sich der
begrenzte
Raum der technischen Möglichkeiten zu einem unbegrenzten
kreativen
Spielraum, in dem überraschende Lösungen gefunden
werden.
2002 brachten wir schließlich mit Helges Leben
von Sibylle Berg nicht nur Frau Gott und Frau Tod auf die
Bühne,
sondern mit Tapir, Reh und Schnapphamster einen ganzen durchgeknallten
Kleinzoo. In einer knallig-trashigen Revue feierten die Tiere den
Abgesang auf die menschliche Spezies und ließen sich
– nur
zur Abendunterhaltung – von Frau Gott noch ein paar Menschen
erschaffen.
Mit dieser Inszenierung bewiesen die Darsteller nicht nur
ihre schauspielerische, sondern auch ihre gesanglichen
Qualitäten.
Gemeinsam mit Alfons Schmitt (Gitarre) wurden für die bunte
Revue
Lieder komponiert und einstudiert.
Nach einer
fünfjährigen Pause, in der einige literarische
Programme und Lesenachmittage entstanden, setzte Theater Relatief 2008
mit Terrorismus
der Brüder Presnjakow die
Tradition fort, zeitgenössisches Theater in ungewohnter Form
auf die Bühne zu bringen.
Im April 2011 feierte Der Sturm von
William Shakespeare im Gesellenhaus Königshofen Premiere.
2016 sendeten wir Einige Nachrichten an das All von und mit Wolfram Lotz
und reisten 2018 mit dem Hindukusch-Bus in die Lächerliche Finsternis.
2019 zogen wir schließlich das Hildebrabdslied aus der Sofaritze: hilde brennt war unsere erste vollständige Eigenproduktion, zu der wir auch den Text selbst verfassten.
2026 feierten wir dann die passion im kulturschock.
Augenblicklich wühlen wir uns in den Gilgamesch-Epos.
kontakt
Theater Relatief
c/o Tobias Endres
theater-relatief@t-online.de
Tel. 09343 - 509 506
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